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Rattarium  

Geschützt: 03 Dreisamkeit

3. Oktober 2022

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02 Backpacker

2. Oktober 2022

Prompts: Ruine, zahlreich, Domination
Personen:
Allyn (lir), Subjekt (ier/ies/iem/ien), Hera (sie)
CN: NSFW, Dom/sub,
PT: Verantwortung, flauschiges BDSM

Ier geht hinter uns. Der keuchende Atem des Subjekts, wie Allyn ien immer noch nennt, klingt laut durch den nebligen Bergwald. Gelegentlich bleibt Allyn stehen, um mir etwas Interessantes am Weg zu zeigen, oder zieht mich in eine Umarmung, küsst mich lange und innig. Allyn kann gut küssen. Ier muss dann immer unterwürfig warten und uns dabei zusehen. Sie sagt zum Subjekt, dass lir das täte, um ien zu quälen. Aber wir gehen jedes Mal erst weiter, wenn ier nicht mehr so schnauft. Ich kenne Allyn. Die zahlreichen Pausen macht lir für ien, wie mir Allyns besorgter Ausdruck sagt, den lir unter der Maske der Domination zu verbergen sucht. Der Weg zum Dreitage-Event an der Ruine ist noch lang, und schließlich hat ier auf Allyns Geheiß den Hauptteil unseres Gepäcks zu schleppen, während wir nur leichte Rucksäcke tragen.

01 Meins

1. Oktober 2022

Personen:
Luka (lir/lis/lim/lin),
Kauri (kie/kieses/kiem/kien)

Stichworte: Piercing (@KaenKazui), Seil (@cuffedCatling), #KiánKinky #kinktober22

CN: NSFW Verletzung Bondage Dom/sub
Tags: Queere Protas, Neopronomen, Flausch-Kink.

„Was siehst du dir an?“ Leise war Kauri hinter Luka getreten. Kie legte beide Hände auf lis nackte Schultern. Luka trug bei der spätsommerlichen Wärme nur ein trägerloses Top.

Luka antwortete: „Piercings. Ich überlege, ob ich mir so etwas …“, lir wedelte unbestimmt zum Monitor, „ob ich mich das traue.“

Verständnisvoll nickte Kauri. Luka sah es in der Spiegelung im Bildschirm. „Das will wohlüberlegt sein.“

Luka lehnte sich zurück, bis lir den Kopf an Kauris weichem Bauch legen konnte und seufzte tief. „Ich möchte schon gerne etwas, dass so eine Art Markierung ist. Etwas, dass mich gelegentlich sichtbar erinnert, dass ich dir gehöre, jedoch kein loses Schmuckstück ist, und auch kein Tattoo. Aber vielleicht gefällt mir ein Piercing irgendwann an der gestochenen Stelle gar nicht mehr und dann ist da ein Loch in der Haut, vielleicht für immer. Es erscheint mir zu endgültig. Und doch …“

Kauri überlegte. Kieses Hände hatten wie von selbst begonnen, Lukas verspannte Nackenmuskeln zu massieren. „Du möchtest also markiert werden, aber es soll nichts für die Ewigkeit sein?“
Luka nickte zustimmend. Lis Kopf rieb dabei an Kauris Bauch auf und ab.

„Etwas, dass immer wieder neu sein kann, wechselnd? Es sollte höchstens für ein paar Stunden oder Tage sichtbar sein und darf auch gerne wehtun?“, vergewisserte sich Kauri.

Erneutes Nicken.

Kauri schaute sinnierend auf Lukas nackte Arme. „Erinnerst du dich an den Shibari-Kurs, an die Muster auf deiner Haut, die noch nach Tagen sichtbar waren?“

Luka verdrehte den Kopf so, dass lir hoch in Kauris Gesicht sehen konnte. Ganz weich klang lis Stimme als lir sagte: „Oh. Ja.“ Lukas Ausdruck bekam etwas verträumt Flehendes.

Kauri grinste, beugte sich kurz hinunter für einen Kuss auf Lukas Lippen und raunte an lis Ohr: „Gib doch mal ‚Bondage-Seil‘ in die Suchleiste ein.“

Die alte Frau und das Nøkk

12. August 2022

Neunzeiler für eine Ausschreibung (Queer Merfolk)

CN: Anspielung auf Ertrinken/Eintauchen in Mind-Space

Die alte Frau und das Nøkk

Es war ein Mittwoch als ich ertrank
Mich in deinen Armen verlor
Freiwillig tiefer und tiefer ich sank
Schon hört‘ ich der sapphischen Meerwesen Chor
Doch was da drang an mein lauschendes Ohr
Verborgen im Meeresschaum-Rauschen der See
Weit hinter den Gärten der Nixen und Rusalkas Tor
Klang nicht wie Lamento und Weh
Es war lieblicher Liebes-Gesang meiner Sirene und Fee

Geschützt: Hasen im Weltall

19. Juli 2022

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Ein Riss im Universum

4. Juli 2022

Ausschreibungstext für eine Anthologie-Trilogie

Personen: Palu (sey, ser, sem)
Mandy (sie, ihr)
Fips (er, ihm)
Akbar (er, ihm)

Die Lautlosigkeit, mit der das Universum auseinanderbrach, war wie ein Schrei im Weltenraum zwischen zwei Planeten. Unerhört, ungehört. Und doch riss vor ihrer aller Augen der Himmel auseinander, jeden Tag ein Stück mehr.
Palu hastete im rötlichen Schein des klaffenden Spaltes durch die Schatten der engen Gassen, bemüht, den plündernden Horden auszuweichen. Den Blick hielt Palu gesenkt, als würde sey dadurch unsichtbar für das Chaos, die Randale und die Feuer um sem herum werden. Lange bevor überhaupt feststand, was der Riss war, oder ob es wirklich das Ende der Welt sein könnte, war die Zivilisation auseinandergebrochen. War abgeplatzt von der Menschlichkeit wie der Lack der in den Straßen verrottenden Autos. Wer konnte, nahm sich, was noch da war. Leben wurde zum Überleben. Die Bestie Mensch war entfesselt.
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Das Dampfbein schwingen – Rezensionen

28. Mai 2022

Ein Anthologie-Review mit meiner persönlichen Punktevergabe (Höchstzahl 6 Punkte).
Die Punkte sind nach Gefühl vergeben, sie haben nicht wirklich etwas mit dem Können der Autor_innen zu tun, sondern rein nach meinen Gedanken, die ich beim Lesen dazu hatte.

Die Kurzgeschichten sind einzelnen Begriffen zugeordnet, etwa Atemtakte, Tempo, Ferne, Nebel, Freiheitslieder etc. Sehr charmant. Allen gemeinsam ist das Grundthema Musik in einer Fantasy/Steampunk-Welt. Die Anthologie ist 2/2021 im Verlag ohne ohren erschienen.

Nachfolgend die einzelnen Kurzgeschichten, meine zwei Sätze dazu (manchmal mehr) und meine intuitiv vergebene Punktezahl.
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Das Kind im Glashaus

25. Mai 2022

Ein trauriger Kurztext

CN zum Inhalt: Einsamkeit, Isolation, Tod

Hier das Kind, da draußen die Welt. Die Welt, das ist auch die Familie. So weit entfernt, wie das Außerhalb. So fremd wie die Fremden da draußen hinter den undurchdringlichen Glasscheiben. Auch wenn die kleinen Fäuste gegen die Scheiben hämmern, vergebens. Es wird immer übersehen. Das Kind ist allein. Fest drückt es das zerliebte Stofftier an sich. Es ist der einzige körperliche Kontakt, den es erfährt.

Doch da ist Sehnsucht, die Ferne lockt, Entfernen-wollen vom Gewicht des Nichtseins, hin zum Anfassen, Menschen spüren, gehört werden, geliebt werden. Lange bleibt der Wunsch nach Kontakt unerfüllt, bis es eskaliert. Bis es endlich, unfassbar, körperlich wird. Anonym, hastig, auf Wesentliches beschränkt. Es ist nicht richtig, nicht das, was wahrhaft gebraucht wird, aber das weiß das Kind nicht, auch wenn es nun erwachsen ist und verzweifelt danach sucht. Etwas Wesentliches fehlt, doch das Kind weiß nicht, was.

Zugleich versteinern die unerfüllten Wünsche, es wird zu viel, ist allmählich zur zweiten Natur geworden, Glasbausteine aus Angst und Zweifel: Das Glashaus, das andere auf Abstand hält, genährt aus Ekel, Gleichgültigkeit und Desinteresse der Welt. Es wächst nach innen, wird immer enger. Kein Wesen hat das Kind in all den Jahren je im Arm gehalten, liebevoll gestreichelt oder Zärtliches ins Ohr geraunt. Dieses seltsame Menschlein hinter der durchsichtigen Barriere, die das Kind unsichtbar macht und hinter die kaum jemand schaut, hat am Ende vergessen zu kämpfen.

Das Rundherum-Fenster ist noch immer da, doch das Glas ist gesprungen, trüb geworden. Bald schließt sich der letzte Fensterladen, für immer.

Liebevoll wäscht der Mensch im Bestattungshaus jene nie berührten Hautpartien, runzelige Arme, das verlebte Gesicht und sorgfältig jeden der gichtigen Finger, streicht sachte über graues Haar. Das Glas ist vergangen, mit jenem Kind.
Zu spät.

Landkarten und Drachen-Rezi

30. April 2022

Hic sunt dracones heißt die Anthologie mit 33 fantastischen Kurzgeschichten (und einem Essay), erschienen bei den Münchner Schreiberlingen.

Meine persönlichen Anmerkungen zu den einzelnen Geschichten, teils sehr „picky“. Mir haben die ersten Geschichten, die mit Drachenanteil gut gefallen, im zweiten Teil dünnen sich die Drachenvorkommnisse leider aus.
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Geschützt: 30-Pralinen

30. April 2022

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