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Rattarium  

Vulkan

2. Februar 2021

Ich bin ein ruhender Vulkan.
Leute trampeln auf mir herum
Oder siedeln vertrauensvoll in der Nähe.
Ich frage, warum?
Ich erodiere vor mich hin, aber manchmal erwacht das Magma in mir und heiße Lava fließt über, vernichtet unbedacht alles, was im Weg liegt.
Verletzt.
Es tut mir unendlich leid.

Timewarp

29. Januar 2021

Vor dem Fenster tanzten fette weiße Flocken.
Das Klassenzimmer war überhitzt und die von lustlosen Lernenden verbrauchte Luft hing wie ein Sedativum im Raum. In ein paar Minuten war es 14:30 Uhr, dann würde auch diese Stunde, dieser Schultag vorüber sein. Ein langes, elternloses Wochenende mit Brückentag lag vor Mario und seinen Freunden. Drei Tage Freiheit, drei Tage Party.
Die Stimme der Lehrkraft riss ihn aus seiner Versonnenheit. „… wenn auch Sie nichts dagegen haben, Mario?“
„Nein, gar nicht, Herr Bieler. Wogegen?“ Die Klasse kicherte.
Marios Augen flehten ein Was hat er gesagt? zu seinem Sitznachbarn und Freund Jannik hinüber. Der zischte stenografisch hinter vorgehaltener Hand:
„Probe. 15:00 Uhr. OK?“
‚Heute? Oh. Mist!’ dachte Mario.
„Ja, geht in Ordnung. In zwanzig Minuten in der Aula“, rettete Mario sich aus der Situation und bereute zum ersten Mal seinen Entschluss, sich bei der Theater-AG eingeschrieben zu haben. An die Theaterprobe hatte er überhaupt nicht mehr gedacht. Aber wenn es gut lief, konnte er trotzdem rechtzeitig bis heute Abend mit allen Vorbereitungen für die Fete fertig sein. Der Schulgong läutete das Ende der Stunde ein. Bieler nickte ihm zu, wünschte allen ein feines Wochenende und damit war die Klasse entlassen.
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Geschützt: Wann ist ein Mann ein Mann?

12. Januar 2021

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Rezension von Band 3

7. Januar 2021

Der dritte Band der Myrie Zange-Serie heißt: Funkenstille und ist ebenso wie die Vorgängerbücher von der Homepage karlabyrinth.org/… Myrie zum Lesen herunterladbar.
Wie schon im 2. Buch wird Das Spiel thematisiert, es geht in die dritte Phase. Doch nun wird nicht in virtuellen Welten gespielt, es geht hinaus in die Natur. Eine Art Überlebenstraining unter erschwerten Bedingen beginnt, denn die Mannschaftsmitglieder müssen sich in dem Terrain erst einmal finden und dabei den gegnerischen Gruppenmitgliedern ausweichen, die sie überfallen dürfen und umgekehrt.

Wieder geht die Story näher auf die bekannten Charaktere ein, vertieft bestehende Beziehungen und bringt durch neue Figuren neue Ideen in die Geschichte. Neue Orte werden besucht und beschrieben, sogar außerhalb des Kontinents Maerdha.
Myrie macht einen überraschenden Ausflug. Ein Gebirge hat einen passenden Namen und Myrie und ihre Begleitung reisen auf einem ungewöhnlichen Tier.
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Das Spiel – Rezension

5. Januar 2021

Wie schon in der Rezension zum ersten Band (Die Symmetrie der Schneeflocken) der auf sechs Bücher ausgelegten Myrie Zange-Reihe angekündigt, möchte ich euch nun an meiner Lese-Erfahrung zu Band 2, (Das Spiel) teilhaben lassen.
Zum jetzigen Zeitpunkt (Januar 2021) wird an Band 4 gearbeitet, die Bücher 1, 2 und 3 können als Dateien in verschiedenen Formaten von der Homepage @skalabyrinth heruntergeladen werden.

Wer es gewohnt ist, auf langen Wanderungen (oder wo auch immer) Hörbücher auf dem Ohr zu haben, sei empfohlen, sich die von skalabyrinth selbst gesprochenen Myrie-Bände anzuhören! Die Textversionen wurden inzwischen überarbeitet und die Hörbücher werden später dahingehend ebenfalls angepasst werden, aber soviel sei gesagt: diese Sprechstimme ist professioneller als manche Hörbuchproduktion und, ja, eins verliebt und verliert sich total darin.

Da es sich um eine coming of age-Story handelt, ist Myrie in diesem Band nun ein Jahr älter, unser Zworg wird 13 Jahre alt. Sie hat inzwischen einen festen Freundeskreis gefunden. Die Bezeichnung „Freund“ wird im Buch durch den Begriff „Herzwesen“ ersetzt, und ich finde das äußerst charmant. Auch die Neo-Namen für putzige erdachte Tierarten auf dieser Welt zu lesen, sind ein Bonus.
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Buchsatz

5. November 2020

Neues auf dem Rattenspielplatz:
Die Kurzromane „Imago“ und „Ein ganz großer Wurf“ wurden mithilfe von
SPBuchsatz in gefällige PDF-Dateien exportiert. (Die Romane liegen nun als eigene Seiten in der Rubrik „Texte“.)
Die freie (und zudem kostenlose) Software für Self Publisher ermöglicht eine sinnvoll gegliederte Ausgabe, die in dieser Form auch Buchdruck-fähig wäre. Es ist wieder ein wenig anders als mit der WYSIWYG-Oberfläche von Schreibprogrammen oder Quelltext-Ansichten im HTML-Editor und mit CSS-Styles zu arbeiten.

In Word-Schreibprogrammen drücke ich einfach auf eine Schaltfläche und die Seite wird automatisch in eine halbwegs brauchbare PDF umgewandelt. Vorausgesetzt, ich habe ordentlich gearbeitet. Das heißt: logisch gestaffelte Überschriften, sinnvolle Anker, korrektes Formatieren. Dasselbe gilt für die Blogseiten, bei denen ich, aus dem Quelltext ersichtlich, möglichst barriere-arme Blog-Einträge und Seiten produzieren möchte. Semantisch gestaffelte Überschriften, in Paragrafen (Absätzen) gegliederten Text, hilfreiche Auszeichnungen.

Der Buchsatz ist da doch etwas aufwändiger, weil alles händisch angepasst werden muss und dauert ungleich länger als nur einen Kopfdruck. Die Möglichkeiten sind jedoch ähnlich breit. Ein paar Stunden sind für beide Dokumente schon drauf gegangen, um ehrlich zu sein. Die Software (ich nutzte Version 1.3 und 1.4-beta) ist derzeit in der Entwicklung. Ich bin gespannt auf die kommenden Versionen.

Auf jeden Fall ist es anregend, etwas Neues zu lernen. Das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand, finde ich.
Weitere SPB-gesetzte PDFs werden folgen.

Geschützt: Ampelspielzeug

26. Oktober 2020

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Neoterra

24. Oktober 2020

Work in Progress (#WiP) 22. Oktober 2020: Eine Idee, aus einer Traumsequenz heraus, will hier aufgeschrieben werden. Ich hoffe, ich kann die Story kurz halten.
Nachtrag Januar 2021: Die Figuren sind nicht mit einer Kurzgeschichte einverstanden. Sie wollen, dass ich die Story weiterspinne.

TW: Triggerwarnungen

Tiere (Hunde, )

Inhalte

Es kommen vor:
Diversität,

Genderqueernes (mit verschiedenen Pronomina)

Diese unvollständige Liste wird fortgeführt (und später in anständige Listenform gebracht), wenn es notwendig wird, denn noch stehe ich ganz am Anfang der Geschichte. Die Liste kann auch später noch jederzeit bearbeitet werden. Dasselbe gilt für den Text.

Vorwort

Grundgedanke dieser Story ist die unaufgeregte Erzählung über diverse Personen, die in der realen Welt leider immer noch als Außenseiter betrachtet werden, sei es, weil sie eine Behinderung haben, ‚anders‘ aussehen, alt sind, arm, dick oder queer sind oder sonstwie aus dem Rahmen fallen, den die bisherigen Klischees in Mainstream-Büchern und Filmen vorgeben. In meinem Traum hat das alles keine Rolle gespielt.
Ich bin aufgewacht und habe später am Tag den Prolog geschrieben. Ich würde mir so sehr wünschen, dass dies die Realität wäre. Sie ist es nicht. Mein (womöglich überheblicher) Anspruch ist es, darüber eine kurze Novelle zu schreiben – und dass Rücksicht, Respekt und Verständnis die Regel in unserer Welt werden.

Personen-Glossar

Luca Rheì, em (Fotograf und Illustrator, schwarze Haare, dunkelblaue Augen.)
Sally Frank, er (Rezeption, muskulös, Rollstuhl, langes kastanienbraunes Haar.)
Herbert Müller, sie (meist). (CEO, Dreitagebart, trägt gerne elegante Kleider)
Olga Henke-Debebe, they (CEO, trägt gerne Hosenanzüge)
Dogge (namens Öhrchen)
Julia, sie (Leitung Fertigung und Versand, kurze blaue Haare, mollig, fröhlich, Butch)
Murat, er (Facility Manager, graue Haare, wortkarg), Zelt.
Sam, Noah (Polyam) und Lara – schlafen auf dem Heuboden
.
.
Basti, Zelt
Jona, Zelt
Janine und Mandy (frisch verliebt), Doppelzelt
.
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Bisher stehen hier nur Stichpunkte bei den Personen, mehr als Gedankenstütze für mich selber gedacht. Das wird zum Ende des Projekts noch ausgebaut und geändert.

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Kapitel-Übersicht

  1. Prolog, Das Bewerbungsgespräch
  2. Ans Meer
  3. Der Workshop

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Das Bewerbungsgespräch

Die Person, die an der Anmeldung saß, nahm Lucas Daten auf, notierte Name, Anliegen. „Und zu wem wollen Sie?“

Luca antwortete, das Smartphone mit dem geöffneten Termindetails nervös vor sich ablegend: „Mein Name ist Luca Rheì. Ich habe ein Vorstellungsgespräch, ich soll mich gegen 10:00 Uhr in der Personalabteilung melden.“

Unauffällig sah Luca auf die Uhr, die an der Wand der Eingangshalle hing, obwohl die Zeit auch auf dem Smartphone abzulesen war. Die Uhren waren synchron. Zehn Minuten vor der Zeit, das war hoffentlich akzeptabel. Lucas Blick fiel auf ein großes Schild auf der Tischplatte, es wies Besuchende darauf hin, dass in diesem Unternehmen Händeschütteln verpönt sei. Alle Achtung, dachte Luca freudig überrascht, denn diese Art Körperkontakt mit fremden Menschen war Luca mindestens unangenehm.
Von hinter dem Tresen kam – nach dem Abgleich einer Liste – ein bestätigendes: „Richtig, Sie werden erwartet. Aha, so wird das also ausgesprochen. Rhe-i?“
Luka nickte.
„Gut zu wissen. Bitte nehmen Sie noch einen Moment Platz, Sie werden gleich abgeholt. Dort drüben, bitte.“ Die Person deutete mit einem unverbindlichen Lächeln den Gang hinunter, wo in einer Fenster-Nische drei Sessel unter einer Birkenfeige standen. Luca dankte und wollte sich abwenden, als die Person doch noch eine Frage hatte: „Oups, fast vergessen, wie ist bitte Ihr bevorzugtes Pronomen?“
Überrascht antwortete Luca: „Ich … oh … em, bitte. Em, ems, em.“
Eine solche Frage war em bei Vorstellungsgesprächen noch nie gestellt worden. Schon zwei wichtige Pluspunkte, die em für sich in einer imaginären Strichliste notierte.
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Geschützt: Die letzte Bahn

18. Oktober 2020

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Geschützt: Folterkeller

14. Oktober 2020

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