EinhundertNeunzehn

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Nummer 119

Ackersbergstr. 1, Baujahr 1750/1911

Foto des Hauses ▼.



Jahresdaten-Liste

Ein Gehöft in Eixe (Kreis Peine) wurde im Jahr 1910 von Gustav Heuer und Christian Grote je zur Hälfte gekauft, abgebaut und hier bis 1911 wieder aufgebaut. Das Haus Heuer, Ackersbergstr. 1, bekam die Hausnummer 119, der andere Teil des Gehöfts wurde als Nummer 118, Ackersbergstr. 5 (heute Kannenberg) neu errichtet.
Das ursprüngliche Baujahr ist vermutlich 1750, wie eine Inschrift vermuten lässt, die im Jahr 1968 bei Umbauarbeiten auf einem Balken gefunden wurde. Der Balken wurde damals entfernt und ist nicht erhalten.

Damalige Tierhaltung: 2 Kühe, Schweine, Hühner – bis Kriegsbeginn auch eigenes Land.
Während des 2. Weltkrieges waren drei Ziegen, zwei Schweine, etliche Hühner und eine Nutriazucht * (30 – 40 Stück) neben Obst und Gemüse Grundlage fürs Überleben.
Nach dem Krieg wurde die Nutriazucht aufgegeben, weil die Preise für die Felle im Keller waren.
  • 1957 Gustav Heuer (Versandmstr.) + Heinrich Heuer (Laborant) + Marie Oelker (Hsfr.).
Die nächste Generation

1968 Mit Beginn des Vorruhrestands von Heinrich Heuer wurden die Stallungen – die Tierhaltung war längst beendet – umgebaut. Es entstanden Heizung, zwei Garagen und darüber eine fast 100 m² große Wohnung.

In den nachfolgenden Jahren ließen Energiesparmaßnahmen den Fachwerkcharakter mehr und mehr verschwinden. Nach dem Tod von Heinrich und Gertrud Heuer (1995, 1996) erfolgte ein noch ein größerer Innenausbau bis zum heutigen Status.

Der Garten wurde im Laufe der Zeit immer wieder erweitert, so dass heute neben Obst- und Gemüseanbau auch ein Teich mit Senkgarten sowie viele Stauden- und Gehölzbereiche vorhanden sind.

Grundstücksveränderungen

1910: 1000 m² (Gustav Heuer)
195?: 500 m² von Karla Riewald (Heinrich Heuer)
1987: Zukauf von 500 m² von der Kreissparkasse Hannover *
Heute: 2000 m² (Lothar Heuer)

Die Großeltern, Heinrich u. Gertrud Heuer, haben früher Gemüsepflanzen verkauft, zum Beispiel Tomaten. Die Wege im 2009 angelegten Kräuterbeet wurden mit Steinen aus dem Keller gepflastert.

* Bedingung war, dass der große Vogelbeerbaum stehen bleiben soll, sagte Lothar Heuer anlässlich der Offenen Pforte am 7. Juni 2009.

Foto

Haus 119, Rückseite
Hinter dem Haus - dort gibt sogar noch einen Brunnen.
Quelle

Heuer, Laufer. Juli 2009


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