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	<description>Rattenspielplatz</description>
	<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 21:26:16 +0000</pubDate>
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		<title>Juli im Wald – Das Grauen fuhr mit</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 20:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dissonanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Rattitüden]]></category>

		<category><![CDATA[Tabanidae]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum es gefährlich ist, sich ohne Schutz abends im Sommer in deutschen Wäldern aufzuhalten. Bericht von der Radtour des Grauens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Abend. Es ist warm. Noch scheint die Sonne. Zeit für eine kleine Radtour. Aber in deutschen Wäldern lauern jetzt blutrünstige Kreaturen. Ein gruseliger Tatsachenbericht. <span id="more-528"></span><br />
Wenn draußen auf den Feldern die Julisonne das Land aufheizt und ausdörrt, so verspricht der Wald angenehm schattige Kühle. Und so lenkte ich heute mein ATB den Fluss entlang, hin zum Waldweg, um dort in Muße zu radeln und mich an der Natur zu erfreuen. Doch schon wenige Meter hinter dem Waldsaum fühlte ich mich beobachtet und verfolgt. </p>
<p>Zuerst hatte ich es nur mit den Spähern zu tun. Ich radelte schneller, aber sie holten mich doch ein. Immer mehr wurden es, sie kreisten mich ein, griffen an, wieder und wieder. Mein einziger Schutz war die Schirmmütze, die ich mir vom Kopf riss und damit um mich schlug. Gleichzeitig versuchte ich zu lenken und in dem treibsandartigen Gelände nicht zu stürzen.<br />
Immer neue dieser grauen, haarigen Monster stürzten sich auf mich, wichen aus, griffen wieder an. Ich sah sie aus den Augenwinkeln, hörte ihr zornig-gieriges Brummen. Die wollten mein Blut.</p>
<p><strong>Argh</strong>, eines der Biester hat mich an der Hand erwischt.</p>
<p>Ich schlug darauf ein - hoffentlich habe ich es erlegt, aber nein – diese zähen Monster sind anscheinend unkaputtbar. Es rappelte sich und reiht sich bei meinen Verfolgern wieder ein, während ich mich dem Ausgang des Waldes näherte. Noch ein paar kräftige Tritte in die Pedale und ich war ihnen entkommen!</p>
<p>Wieder zu hause erhitze ich ein Messer über der Flamme, presste es auf die Wunde an der Hand, um das Gift zu neutralisieren. Zu spät, Stunden später war der Biss kräftig angeschwollen. Dabei hatte ich mich doch vor der Tour noch sorgfältig mit diesem Mittel eingerieben, dass die Viecher fern halten soll. Nur diese Stelle an der Hand hatte ich wohl übersehen. Trotz der Schwellung sitze ich hier und schreibe die Warnung an alle in die Tastatur: <strong>Meidet derzeit die Wälder</strong>!</p>
<p>Abends betrete auch ich den Wald nun nicht mehr, jedenfalls nicht im Sommer. Und das Schutzmittel werde ich nun noch sorgfältiger auftragen, um die Geißel der deutschen Wälder von mir fern zu halten - für fast 8,- Euro für die Flasche Autan sollte man wohl erwarten, dass dieses Zeug nicht nur hungrige Mücken abwehrt, sondern auch gefräßige <a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9CcmVtc2Vu" class=\"extern\" title=\"Bremsen auf Wikipedia\">Tabanidae</a>!</p>
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		<title>Drachenwelten</title>
		<link>http://rattarium.de/drachenwelten/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 10:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fremdlesen]]></category>

		<category><![CDATA[Drachen]]></category>

		<category><![CDATA[McCaffry]]></category>

		<category><![CDATA[Pern]]></category>

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		<description><![CDATA[Drachen haben Konjunktur. Las gerade wieder eines meiner Lieblingswerke aus meiner Jugendzeit. Die Welt der Drachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren – nein, seit Jahrzehnten – steht in unserem Bücherschrank ein Buch von Anne McCaffrey: „Die Welt der Drachen“, ein futuristischer Roman, den ich als Jugendliche verschlungen habe. Eher durch Zufall entdeckte ich dieser Tage, dass es etliche Folgebände gibt. Dank Internet suchte ich mir flugs die nächsten Titel heraus und bestellte im Buchhandel einige der anschließenden Bände.</p>
<p><span id="more-520"></span></p>
<p>Band 1, die „<a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Bbm5lX01jQ2FmZnJleQ==" class=\"extern\">Welt der Drachen</a>“ (<strong>Dragonflight</strong>) wollte ich mir ganz gemütlich über Ostern noch einmal durchlesen. Vielleicht ein Stündchen am Fenster im Buch blättern, während draußen das unbeständige Aprilwetter genau zu diesem Tun einlädt. Nun ja, der Plan wurde dann doch erst abends in die Tat umgesetzt und ich machte es mir mit dem ersten Band der <strong>Chroniken von Pern</strong> im Bett gemütlich.<br />
Wie so vieles aus meinen jungen Jahren las ich auch dieses Werk nun mit anderen Augen, mit dem Abstand von Zeit und gemachten Erfahrungen. Ein Jugendbuch ist es, das stimmt schon. Aber es fesselt einen derart - selbst wenn man den Schluss ja bereits kennt, dass ich es erst wieder aus der Hand legen konnte, als ich auf der letzten Seite angelangt war. Da war es drei Uhr morgens! </p>
<p>Das sagt nun zweierlei aus: dass ich ein schlichtes Gemüt habe und mit einfachen Sachen zu begeistern bin? Oder doch eher, dass die Frau, die dieses schrieb – und die immerhin älter als mein Vater ist – eine begnadete Autorin ist, die ihre Leserschaft in ihre erdachte Fantasiewelt mitzunehmen in der Lage ist.</p>
<p>Drachen haben Konjunktur, wie an den derzeit kursierenden und sehr erfolgreichen Kinofilmen unschwer zu erkennen ist. Die Fabelwesen, schön und schrecklich zugleich, beflügeln seit Jahrhunderten die Fantasien der Menschen. Drachen<em>töter</em> wie <a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9HZW9yZ18lMjhIZWlsaWdlciUyOQ==" class=\"extern\"><em>Georg</em></a> und <a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TaWVnZnJpZWRfZGVyX0RyYWNoZW50JUMzJUI2dGVy" class=\"extern\"><em>Siegfried</em></a> sind quasi unsterblich geworden. Drachen<em>zähmer</em> stehen ebenso hoch in der Gunst der medialen Welt, sei es Frau Mahlzahn (<strong>Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer</strong> von <a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9NaWNoYWVsX0VuZGU=" class=\"extern\"><em>Michael Ende</em></a>), Drachenwesen aus <strong>Avatar</strong> (Aufbruch nach Pandora) oder sind es eben die Drachen von Pern, dieser vergessenen Kolonie der Erde in einer sehr fernen Zukunft. Hier werden sie nicht als verschlagen oder brutal geschildert, hier sind sie fast so etwas wie Symbionten ihrer Reiter, intelligent, telepathisch und schön.<br />
Vor Äonen von den Kolonisten als Waffe gegen die zyklisch auftretenden Sporen aus dem All gezüchtet, sind sie der Schlüssel zu der mittelalterlich anmutenden Lebensweise und Gesellschaftsform des Planeten Pern.</p>
<p>Die Drachenwelt, in den 1970zigern erschienen, ist ein Plädoyer für das Anderssein, das Aufbegehren der Jugend, das Über-sich-hinaus-wachsen und das Brechen mit Traditionen, besonders mit der traditionellen Rolle der Frau. Tja, das Buch ist über 40 Jahre alt und was damals noch als revolutionär galt, ist heute (fast immer) eine Selbstverständlichkeit. So ganz traute sich damals auch Anne McCaffrey nicht, die Tabus ihrer Erziehung zu brechen, denn sie lässt ihre Protagonistin, <em>Lessa von Pern</em>, immer einen Schritt hinter ihrem männlichen Gefährten agieren. Nein, das ist nicht ganz richtig, denn die junge Frau hat ihren eigenen Kopf und bricht gerne die Regeln, wenn sie ihr überholt vorkommen - aber sie bedient beispielsweise den Mann beim Essen. Das Frauenbild in dieser hierarchischen Gesellschaft ist eigentlich dasselbe wie das hier in der westlichen Welt des vorigen Jahrhunderts. </p>
<p>Aber was soll’s. Ich habe die Welt der Drachen ohne Unterbrechung durchgelesen, und das spricht doch eigentlich für sich. Ich freue mich auf nächste Wochen, wenn die Folgebände hier eintreffen.</p>
<p>Ruft nicht an, mailt nicht, kommt nicht vorbei – ich bin beschäftigt, ich bin auf dem Planten Pern, ich lese!</p>
<p><a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbm5lbWNjYWZmcmV5Lm5ldC8=" class=\"extern\">Internetseite von Anne McCaffry</a></p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: Inzwischen habe ich auch die restlichen Bände geordert, einige auf englisch, da die weit über zehn Jahre alten, gebrauchten deutschen Übersetzungen teils um die 40 Euro kosten sollen. </p>
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		<title>Mit der Bibel im Outback</title>
		<link>http://rattarium.de/mit-der-bibel-im-outback/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 12:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dissonanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum es ratsam erscheint, in der Wildnis eine Bibel dabei zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man in die Wildnis aufbricht, sollte man neben einem Kompass, Schlafsack, Landkarte und etwas zu Essen auch immer reichlich Flüssigkeit dabei haben. Soweit würde mir jeder Wanderer zustimmen. Aber sicher ist dem Freizeit-Trekker neu, dass ein Buch unbedingt in den Rucksack gehört: die Bibel!<br />
<span id="more-517"></span></p>
<p>Weit, weit draußen, fernab jeglicher Zivilisation und dem Luxus, kultiviert einer Darmentleerung nachzugehen, ist der einsame Wanderer auf sich allein gestellt. Geübt im Umgang mit der Natur lässt er nach einer Übernachtung nichts zurück, was auf seine Anwesenheit hindeutet, keinen Dosenmüll, keine kaputten Socken und keine Exkremente.</p>
<p>Überkommt den Hiker ein größeres menschliches Rühren, so sucht er zunächst eine geeignete Stelle - etwas abseits des Weges, dort mag der Untergrund weicher und saugfähiger sein. Dort entnimmt er dem Rucksack das Buch der Bücher, das er vorrausschauend als Hartcover im Secondhandbuchladen erworben hat. Der steife Bucheinband erleichtert das Graben einer flachen Mulde doch sehr, eine Taschenbuchausgabe ist hier naheliegenderweise eher ungeeignet. Während der Wandersmann – oder die Wandersmaid – so über diesem Loche thront, kann die Wartezeit auf das große Geschäft mit dem aufmerksamen Studieren der erbaulichen Lektüre verkürzt werden.</p>
<p>Naht das Ende der Sitzung, so ist dem Werk eine Seite zu entnehmen. Man falte diese zweimal und reiße die Ecke knapp fingerdick ab. Den Schnipsel gut aufheben. Das Papier wird nun über einen Finger der linken Hand gesteckt und der Po damit sauber gewischt. Etwaige anhängende Reste der Verdauung werden mit Abstreifen des Papiers vom Finger entfernt. Und nun kommt der Schnipsel zum Einsatz, der vorher beiseite gelegt worden war, denn damit lässt sich nun wunderbar der Fingernagel reinigen. Jetzt muss nur noch das benutzte Loch wieder zugescharrt werden (Hardcover!) und nichts erinnert mehr an eine kompostöse Handlung</p>
<p>.  </p>
<p>Diesen anscheinend nicht wirklich ernstgemeinten Rat erhielt ich vor einigen Jahren bei einem Besuch in Südaustralien.</p>
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		<title>Wer hat den nur zum Umweltminister gemacht?</title>
		<link>http://rattarium.de/wer-hat-den-nur-zum-umweltminister-gemacht/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dissonanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Naturschutzgesetze]]></category>

		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

		<category><![CDATA[Sander]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[H.-H. Sander, Umweltpolitik absurd.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer von der FDP (sic!) ist seit 2003 Minister für Umwelt in Niedersachsen. Klingt so, als hätte man einen Bock als Gärtner eingestellt. Einer, der sich mehr der Industrie, Jägern und Landwirtschaft verpflichtet fühlt. Einer der Umwelt- und Klimaschutz mit Füßen tritt. Einer der für Atomkraft eintritt.<br />
Das jüngste Ding ist der Streit mit der Stadt Hannover um die dortige Umweltzone, die seit drei Jahren schrittweise eingeführt wurde und zu der unser Minister erst in der letzten Woche vor Ultimo Bedenken anmeldete&#8230;.<br />
Mein Verdacht: Das mediengeile Theater vor Gericht um die Feinstaubplakette sollte eigentlich nur von dem Armutszeugnis der neuen Gesetze in Sachen Naturschutz ablenken, die ein Rückschritt in Richtung der Rettung der Umwelt bedeuten. Sauber eingefädelt.<br />
<span id="more-511"></span><br />
Vielleicht sind viele Leser einfach nicht alt genug, um sich an die Zukunft zu erinnern, auf die wir in den Achtziger Jahren zusteuerten. Die Luft in den Städten war schwer von Auto- und Industrieabgasen, die Flüsse waren verseuchte Kloaken. Atomstrom wurde – nicht zuletzt von Politikern - als Energie der Zukunft angepriesen und wer dagegen war, wurde als Krimineller abgestempelt.<br />
Doch langsam setzte sich damals ein Umweltbewusstsein in der breiten Masse der Bevölkerung durch. AKW-Gegner und Bauern verbündeten sich. Grüne Abgeordnete wurden schließlich ins den Bundestag gewählt, und unter dem allgemeinen Druck entstanden Gesetze, die unsere heutige annehmbare Situation geschaffen haben. Es ist noch längst nicht alles wieder wunderbar, zu viele Schäden wurden an der Natur angerichtet, aber man war doch auf dem richtigen Weg.<br />
Und nun werden hastig und beinahe heimlich Gesetze verabschiedet, die bereits in knapp zwei Wochen in Kraft treten sollen und das Erreichte zunichte machen? Gehen also wieder Kahlschlag und Brunnenvergiftung vor Umwelt- und Naturschutz? </p>
<p>Da hat sich der Lobbyist der Agrarindustrialisierung einmal mehr durchgesetzt.<br />
Und so einer ist Mitglied im NaBu? Sorry, das verstehe ich nicht. Das ist doch irgendwie und eigentlich nur peinlich, Herr Minister. Wieder einmal.</p>
<p>Um wen es geht? Hier neutrale Beschreibungen:<br />
<a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy51bXdlbHQubmllZGVyc2FjaHNlbi5kZS9tYXN0ZXIvQzE1MjU1NzZfTjExNTQyX0wyMF9EMF9JNTk4Lmh0bWw="> umwelt.niedersachsen.de/&#8230;</a><br />
<a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9IYW5zLUhlaW5yaWNoX1NhbmRlcg=="> de.wikipedia.org/wiki/Hans-Heinrich_Sander</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Hund ist tot, es lebe der Hund</title>
		<link>http://rattarium.de/der-hund-ist-tot-es-lebe-der-hund/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 20:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sancho]]></category>

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		<description><![CDATA[<del>Rehlein, Chester</del> <strong>Sancho</strong> ist da. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12.01.2010 - Über 11 Jahre hatten wir Heidi. Letzten Freitag sind wir mit ihr zum letzten Mal zum Tierarzt gefahren. Eigentlich war sie nie ernsthaft krank gewesen, aber in den letzten Wochen machte ihr die Hüfte Probleme und in ihren letzten Tagen versuchte sie oft vergebens aufzustehen. Ein ernster Krampfanfall, nach dem sie  anscheinend nicht mehr bei sich war, machte dann auch meinen Männern klar, dass der Hund erlöst werden muss.  <span id="more-502"></span><br />
Ein Haus ohne Hund ist verdammt leer. Gleich fahren wir zu einem Podenco-Andaluz im Nachbardorf, den wir über das Internet gefunden haben. Mal sehen, ob die Chemie stimmt.</p>
<p><img src="http://rattarium.de/forum/images/uploaded/image1.jpg" alt="Chester"  /></p>
<p>Tja, und das ist nun <del>Rehlein, Chester</del> <strong>Sancho</strong>. Der ist einfach nur entzückend. Wir haben ihm das ganze Haus gezeigt und nun liegt er im Körbchen unter dem Bett von Sohn eins. Da, wo Heidi die Ecken des Korbes gut ausgefüllt hat, liegt jetzt diese zarte Handvoll Hund. </p>
<p><img src="http://rattarium.de/forum/images/uploaded/image2.jpg" alt="Chester-2" /><br />
<img src="http://rattarium.de/forum/images/uploaded/image3.jpg" alt="Sancho liegt in Heidis Korb." /><br />
Alle neuen Fotos sind nun in einem eigenen Ordner untergebracht: <a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2ZvdG9zLnJhdHRhcml1bS5kZS9mYXVuYV91bmRfZmxvcmEvc2FuY2hv"> Sancho-Bilder</a></p>
 <img src="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=502" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Einrichtungsseifenopern</title>
		<link>http://rattarium.de/einrichtungsseifenopern/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 08:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dissonanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Dekosoaps]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum nur wollen Menschen Opfer von TV-Deko-Soaps werden? Eine weitere a-soziale Betrachtung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst gestern wieder gesehen und dabei durch schier endlose Werbeblöcke genervt: TV-Sender richtet armer Familie das Haus ein. Dazu wird kräftig umgebaut. Das Ergebnis sind Kinderzimmer, die nicht einmal den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgrößen von Hundezwingern entsprechen.<br />
<span id="more-499"></span><br />
Dafür aber sind sie frisch bemalt nett anzuschauen. Wie Katalogabbildungen eines bekannten schwedischen Einrichtungshauses, für die Gefängniszellen von Untersuchungshäftlingen neu dekoriert wurden. Nur, dass die Fenster nicht vergittert sind. Aber die freie Wahl der Mitbestimmung bei der Neueinrichtung hatten die Bewohner dieser Häuser ebenso wenig, wie ein Delinquent Einfluss auf die Farbe seiner schwedischen Zellengardinen hat. </p>
<p>Bei den Vorher/Nachher-Bildern fragt man sich unwillkürlich, wo denn all die Sachen geblieben sind, die sich zuvor in den Schränken der Familienmitglieder stapelten. Jetzt schmücken da nur  zarte SmÅdal, Hensvik oder Järpen die Wände, rudimentär mit neu gekauftem Firlefanz bestückt. </p>
<p>Das immer gleiche Konzept der TV-Sendungen funktioniert anscheinend, sonst wären derartige Deko-Soaps längst mangels Zuschauerzahlen – und vor allem bezahlter Werbeeinblendungen – wieder vom Bildschirm genommen worden. Aber so sitzt der ahnungslose Hartz-IV-Empfänger vor der Glotze und wünscht sich nichts sehnlicher, als auch einmal neu möbliert zu werden. Auch um den Preis, dass TV-Kameras jeden Schritt aufzeichnen, jede Zähre in Großaufnahme unter das gerührte Millionenpublikum verbreiten.</p>
<p>Da könnte man doch einfacher die Deko-Opfer nehmen und in den Schaufenstern und Einrichtungs-Dioramen dieser Möbelhäuser ausstellen. Die Sender müssen nur noch herausfinden, wie man da am besten Werbung einblenden kann.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wintersonne</title>
		<link>http://rattarium.de/wintersonne/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 09:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rattitüden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die philosophische Weisheit des Tages.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wem in diesen trüben Novembertagen nicht auf natürliche Weise die Sonne aus dem Arsch scheint, der mag sich eine Taschenlampe zwischen die Backen klemmen.<br />
<span id="more-495"></span><br />
Montag wird einer meiner Backenzähne entfernt. Ist das Sterben auf Raten? Das Licht am Ende meines Tunnels ist an jenem Tag das OP-Licht, das auf den Zahnarztstuhl gerichtet sein wird, in dem ich kauere.<br />
<strong>Positiv Denken</strong>: Vielleicht ist dann aber endlich Ruhe an der eruptiven Front des chronischen Eiterherds an dieser Stelle.</p>
<p>Übrigens bin ich bei Zahnärzten immer im Konflikt. Wie soll der Mensch die Zähne zusammenbeißen, wenn da mindestens zwei weitere Leute mit (langen glänzenden lauten und spitzen) Werkzeugen drin herum werkeln. Finger in die Armlehne krallen geht auch nicht, denn er hat keine, der Stuhl.<br />
Ein letzte (Dankes-) Gebet geht an den Erfinder der Lokalanästhesie, ohne den Leute wie ich niemals freiwillig zum Pappenschlosser wanken würden.</p>
<p>&#8230; to be continued.</p>
<p>Dienstag. Ich habe es überlebt. Als ich noch mit Fürchten und Selbstberuhigung beschäftigt war, hatte Frau Doktor den Übeltäter längst aus dem Kiefer gezerrt. Ja, da zwischen den beiden Wurzelspitzen hatte es also monatelang vor sich hin geeitert. Nun greift der Heilungsprozess und meine Zahnbürste an der Stelle ins Leere.<br />
Und das finde ich nun gut so. </p>
<p>PS: Der Werbespruch <em>Mutti, Mutti er hat überhaupt nicht gebohrt</em> - der wurde wohl von jemandem erfunden, der gerade vom Zahnarzt kam wie ich und feststellte, dass einen Zahn zu entfernen viel weniger Aufwand ist, als einen zu füllen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Expo-2000</title>
		<link>http://rattarium.de/expo-2000/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 07:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dissonanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Expo-2000]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum mir das Leben bei der Expo-2000 ein Bein stellte, werde ich nie begreifen. Ich erwarte ja nicht viel vom Leben - und meist bekomme ich auch nix. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Expo verfolgt mich. Erinnerungen sind ja bekanntlich mit Gefühlen gekoppelt. Und so kommt mir die bittere Galle hoch, sobald ich irgendwo das Wort Expo lese. Fast zehn Jahre ist es nun her, da&#8230;<br />
<span id="more-493"></span><br />
&#8230;ging die Ankündigung von den zu erwartenden Wundern auf dem Messegelände in Hannover durch die Medien. Für mich stand sofort fest: Da will ich hin! Doch jeder, mit dem ich über die kommende Weltausstellung sprach, winkte ab. <em>Was für ein Blödsinn</em>, war die einhellige Meinung.<br />
Nun, die Expo kam, alle gingen hin - manche sogar mehrmals - und <strong>alle waren sie begeistert</strong> und berichteten mir in den schönsten Farben davon. Toll. </p>
<p>Ich hatte zu der Zeit eine Knie-OP auszukurieren, die mich am Laufen hinderte. (Resultat von einem Treppensturz, einer bösen Torsion an einer Baustelle im Dorf und einem Flug über den Fahrradlenker [wobei der Flug an sich ungefährlich war, bis zu dem Moment, da ich knie-voran heftigst auf dem Asphalt aufschlug].)<br />
Mühsam auf Krücken gestützt, versuchte ich in diesen Wochen wenigstens ein Minimum an häuslichen Aufgaben zu erledigen. Zwei kleine Kinder und ein großes (manchmal muss ich den &#8220;besten Ehemann von allen&#8221; einfach dazurechnen) und ein Haushalt mit Hund, Katze und Garten waren trotz des Handicaps am <em>Laufen</em> zu halten. Ging auch irgendwie. Nur eine stundenlange Besichtigungstour der Expo-2000 wäre quasi einbeinig nicht drin gewesen.  </p>
<p><strong>20. November 2009</strong>. Viel soll ja nicht mehr stehen, dort in Hannover-Süd. Gestern haben sie angefangen, auch diesen wundervollen <strong>Jemen-Pavillon</strong> abzureißen. Ein Gebäude wie aus 1000-und-einer Nacht. Last Chance to see? Ja, aber nicht mit mir. Nach einem Jahrzehnt des Funktionierens hat sich mein Knie mit Beschwerden zurückgemeldet. Sollte ich mich darüber aufregen? Besser nicht. Seit kurzem halten Pillen meinen Blutdruck künstlich unten.<br />
Bluthochdruck, weil mir vermutlich die Bewegung fehlt.<br />
Wie auch - mit einem kaputten Knie&#8230;.</p>
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		<title>Berufskrankheit</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 09:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dissonanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im richtigen Leben würde ich niemals so etwas tun! Wie ich beinahe zur Sensationseporterin geworden wäre... Ein Albtraum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben noch mit Freunden in einem StraßenCafé unterhalten, rast der Rettungshubschrauber über unsere Köpfe hinweg.<br />
Ich greife meine Reportertasche vom Nebensitz, rufe über die Schulter: &#8220;Sorry, ich muss weg&#8221; und spurte zum Ort der Landung, ganz in der Nähe. <span id="more-490"></span><br />
Der Hubschrauber will wohl doch nicht gleich runter, rechts sind Häuser, an denen umgebaut wird - ob da ein Arbeiter verletzt wurde? - links ist freies Feld, dort steht der Flieger schon, als ich angehechelt komme. Ich dränge mich durch die Neugierigen, um eine Foto vom Hubschrauber im Grünen zu schießen. Ein Mann mit einer Kamera tritt einige Büsche herunter, um besseres &#8220;Schussfeld&#8221; zu bekommen, eine Lücke, die auch ich sofort nutze. Danke, Kollege.<br />
Die Straße herunter kommt eine Rettungsmannschaft mit einer rollbaren Liege auf uns zu. Ich wähle die Teleeinstellung und will gerade mit der Befragung zum Hergang beginnen, als ich &#8230; aufwache.</p>
<p>Träumt man so einen Mist, wenn die Blase voll, der Blutdruck zu hoch und der Nacken steif vom Liegen ist? Ich schon. <img src='http://rattarium.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Heimarbeit</title>
		<link>http://rattarium.de/heimarbeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 08:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fremdlesen]]></category>

		<category><![CDATA[Datenbank]]></category>

		<category><![CDATA[Dollbergen]]></category>

		<category><![CDATA[Dorfhistorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach Daten in Zeit und Raum - ein Dorf wird katalogisiert. Spannende Tätigkeit für düstere Wintertage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als im Jahr 2006 die Administration für www.Dollbergen.de an mich überging, wurde meine private Seite Dollbergen Impressionen überflüssig, die aktuellen Daten gingen in die Homepage des Dorfes ein. Die Lückenfüller seit der Ortschronik kamen dann in die alte Privatseite.<br />
Das Projekt heißt seitdem D-Wiki oder <a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3JhdHRhcml1bS5kZS9kLXdpa2kv"> Dollbergen-Wiki</a> und soll eine moderne Ergänzung zur alten Chronik aus dem Jahr 1974 sein. Womit ich nun in den dunklen kalten Monaten meine Freizeit ausfülle, ist das Sammeln von Daten zum alten Dorf.  Auf der &#8230;<br />
<span id="more-485"></span>&#8230; Seite über <a href="http://rattarium.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3JhdHRhcml1bS5kZS9kLXdpa2kvd2VpdGVyZV9IYXVzbnVtbWVybi5waHA="> weitere Hausnummern</a> entsteht derzeit eine Sammlung von Infos zu den Häusern des Dorfes, die bis zum Jahr 1964 fortlaufend in einem Register der Feuerversicherung eingetragen waren. Die Hausnummern waren nach Reihenfolge des Eintrags notiert, also im ganzen Dorf bunt verteilt. Bei nachher 320 Hausnummern sicher kein Spaß für den Briefträger oder Ortsfremde.<br />
Doch für mich ist es spannend zu sehen, was mit diesen Häusern im Laufe der Zeit geschehen ist. Manche gibt es bereits nicht mehr, andere wurden en bloc in ganzen Straßenzügen erstellt und geben so einen Eindruck von der zeitlichen, historischen und räumlichen Ausbreitung des Ortes.<br />
Außerdem finde ich, dass unsere Dorfchronik in Buchform auch als elektronisches Medium vorliegen sollte, da die Möglichkeiten der Querverweise und der Suche hier doch erheblich einfacher sind, als in einem gedruckten Text.</p>
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