Ehrenmal

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Der Park am Ehrenmal



Kriegerdenkmal WW1

Von 1853 bis 1909 war dieser Platz der Friedhof der damaligen Gemeinde Dollbergen. Der Platz wird zum Volkstrauertag 1966 zu einer Gedenkstätte umgewidmet. Den in Kriegen Gefallenen, Opfer der Nazizeit und der Ost-Vertriebenen. Nutzung: Zu Ostern und Weihnachten wird ein Baum geschmückt (Veranstalter Heimatverein). Ehrenkränze werden zum Schützenfest und am Volkstrauertag niedergelegt (alle Vereine, Ortsrat).

Kriegerdenkmal

... und Liste der Gefallenen des WK1: Aus Dollbergen: 28 Gefallene namentlich aufgeführt.

Fronttext
Ihren im Weltkriege 1914-18 für die Heimat gefallenen Helden. Die dankbare Gemeinde.

Gedenkstein von 1966 (WW2)

Aus Dollbergen 49 Namen, plus 36 gefallene Heimatvertriebene

Fronttext
Den Toten der Kriege und des Unrechts zum Gedenken. Den Lebenden zur Mahnung.

Kranzniederlegung am Volkstrauertag

Gedenkstein WW2
Gedenkstunde am Volkstrauertag 2008 - es redet Pastor Friedrich Kanjahn, rechts im Bild der Ortsbürgermeister Jürgen Buchholz. Die Ehrenwache halten die Feuerwehrkameraden Sven Behrens und Volker Gehrke.

Die Russengräber

(Chronik p.378) Von links nach rechts

  • Peter Matwietschuk, 29.4.1924 - 7.5.1942
  • Janin Wotschtschuk, 1913 - 7.5.1942
  • Loris Nikolaitszhuk, 11.9.1925 - 4.8.1942
  • Patko Plotnika, 6.10.1925 - 1944
  • Johann Bonk, 28.8.1909 - 8.1.1943
  • ? Russischer Soldat, -1945
Kriegsgräber

Familiengräber

(Grabsteine, Obelisken) namentlich:

  • Klusmann, Heinrich (BuerKlusmann, Reihest. 19)
  • K., Minna (dto.)
  • Giere, H. (Rieks, Reihest. 8)
  • Rohde, Familie

Weitere Gräber von Fremdarbeitern

... befinden sich auf dem neuen Friedhof, Eckerkampsfeld.

  • Die polnische Landarbeiterin Salomea Kacmarek, geboren am 1. November 1899, gestorben am 7. August 1941,
  • und der niederländische Chemiearbeiter Wilhelm Kraaijenhof, * 30. April 1911 - gestorben am 5. August 1944.

Die Ortschronik listet auf Seite 372 drei Opfer Zwangsarbeiter aus Holland auf, die bei einem Luftangriff am 5. August 1944 auf dem Fabrikgelände der Gasolin ums Leben kamen. Insgesamt starben bei diesem Angriff zwölf Menschen. Bei den Holländern handelt es sich um Willem Kraaijenhof, Willem Schmidt und Gerke Weening. Ob diese auf dem Friedhof beigesetzt wurden, weiß ich zur Zeit nicht genau (Info folgt). Nachtrag: Es heißt, die Niederländer wurden vor Jahren umgebettet (bis auf Willem Kraaijenhof?) und in den Niederlanden bestattet.
Nachtrag 2: Der Niederländer Gerke Weening wurde am 31.3.1954 in Hannover auf dem Niederländischen Ehrenbestattungsfeld des Stadtfriedhofs Seelhorst neu bestattet.


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