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Casper-Mobil

Das Casper-Mobil

Das Casper-Mobil

Eigentlich gehe ich seit Wochen mit einem anderen, einem politischen Text schwanger, aber das muss noch ein wenig gären.

So kommt der gelegentliche Leser dieses Blogs in den Genuss von des Familienhundes neuestem Abenteuer. Casper im eigens angeschafften Lenkerkorb am Fahrrad mitzunehmen war vielleicht doch keine so gute Idee. Die Konstruktion schwankt, bei Anfahrt sowieso und besonders bei den Halts bestand Lebensgefahr für den Vierbeiner. Die Unwucht am Lenker verursachte Beinaheabstürze von Hund und Frauchen. War mir zu gefährlich.
Also kam Plan B ins Spiel und der Versandhandel unseres Vertrauens lieferte einen Fahrradanhänger ins Haus. Ist zugegeben etwas überdimensioniert für einen kurzen 6-Kilo-Hund, aber wer weiß, was noch kommt.

Die Eingewöhnung geschah sehr behutsam… erst ohne Räder, dann mit und nur im Haus. Als der Hundeopi auch draußen bedenkenlos ins Gefährt hüpfte, war der Zeitpunkt für eine erste Ausfahrt gekommen. Rinderhack spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Das Gespann fährt sich nicht angestrengt, nichts kippt (wie beim Lenkerkorb) und der Hund ist endlich so mobil wie meine eingerostete Kondition es braucht.
Ein weiterer Vorteil ist, dass ich das Auto mal ganz im Sinne meiner grünen Gesinnung stehen lassen kann. Fakt ist, dass der Hund keine allzu großen Touren mehr zu Fuß macht und wenn ich hier von zu hause starte, ist die Strecke/Puste aufgebraucht, noch bevor wir bei der eigentlichen Route im Grünen ankommen. Deshalb fahre ich mit ihm meist raus und wir können ab Kofferraum unmittelbar auf den Feldweg die Gassirunde starten.

Allerdings sind wir beide nicht erpicht darauf, jetzt im Sommer – heuer soll es wieder über 30 Grad sein, Ende August, Danke Klimawandel) in der sonnigen Gluthitze zu wandern. Und manchmal mag sich die schwarze Fußhupe gar nicht übermäßig bewegen. Sein Fell mit der dichten Unterwolle kann man eigentlich nur als nordisch bezeichnen. Gestern war es ihm sogar im schattigen Garten zu warm und er frönte lieber im kühlen Haus seiner Lieblingsbeschäftigung: dem Schlafen. In den Schlafunterbrechungen mittags und abends fordert er seine übliche Futtersuche auf dem Rasen ein. Wenn die gelegentlichen Pinkelpausen nicht wären, könnte man Casper glatt für ein Plüschtier eintauschen.

Apropos Rasen: Allein für den Vierbeiner und seine Futterwürfel halte ich einige Schneisen kurz in der üppigen Wiese. Als die Mitarbeiterin des Tierheims zur Nachkontrolle hier war, würgte sie sichtlich an einer neutralen Formulierung und brachte letztlich ein „rustikal“ über die Zunge.
Und dann ging neulich der alte Rasenmäher kaputt. Bis der neue endlich kam, war Casper bis auf Ohren und Schwänzchen im hohen Gras kaum noch zu sehen.
Der Neue, ein Powerpaket in Testarossarot und gelb, ich nenne ihn Monster-Ferrari, ist vermutlich einen eigenen Blogeintrag wert. Was für ein Gerät! Ich freue mich auf das nächste Mähen – dass ich das mal sagen würde…! Aber erst, wenn es wieder kühler geworden ist und ich keinen Hitzeschlag riskieren muss.

rad-anhaenger-casper

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